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Der TopFit Glossar liefert Ihnen alle wichtigen Begriffserklärungen, die beim Stöbern im Shop eventuell unverständlich bleiben. Falls dennoch eine Frage offen bleibt, kontakieren Sie uns einfach!
Aminosäure
Grundbausteine aller Proteine (Eiweiß). Man unterscheidet unentbehrliche, also essentielle Aminosäuren, und entbehrliche, also nicht-essentielle Aminosäuren. Nicht-essentielle Aminosäuren können vom Körper gebildet werden. Essentielle Aminosäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen daher mit der Nahrung in ausreichender Menge aufgenommen werden.Anabolika
Bezeichnung für Medikamente, die den männlichen Hormonen nahe stehen und den Aufbau von körpereigener Substanz fördern. Sie werden z.B. von Sportlern zum Aufbau von Muskelmasse eingenommen oder in der Tiermast verwendet, dies ist in Deutschland verboten.Antioxidantien (Oxidationshemmer)
Sie werden in Lebensmitteln, Arzneimitteln und in Kunststoffen eingesetzt, um die Reaktion mit Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien also die Oxidation empfindlicher Moleküle zu verhindern. Meistens wirken sie als Radikalenfänger. Auch natürlicherweise kommen antioxidativ wirksame Substanzen in der Nahrung und im menschlichen Organismus vor. Sie sind u. a. in Knoblauch, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum und Kakao enthalten und werden in der Lebensmitteltechnik als Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt. Antioxidantien sind auch ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Muttermilch, sie wirken im Organismus des Babys als Radikalenfänger. Freien Radikalen sind wir z.B. durch Umwelteinflüsse wie Ozon, Autoabgase, Smog und Zigarettenrauch ausgesetzt.Aroma (griechisch άρωμα, ároma - das Gewürz(-kraut), Der Duft, das Parfüm)
Ein spezifischer Geruch und/oder auch Geschmack, der durch einzelne chemische Verbindungen oder Stoffgemische in Erzeugnissen wie Lebensmitteln und Arzneimitteln verursacht wird, wird als Aroma bezeichnet. Viele Aromen sind auf chemische Verbindungen zurückzuführen, die zur Klasse der Aromaten, Ester, Terpene, Alkylpyrazine, Aldehyde oder Ketone gehören. Um Vorlieben bestimmter Zielgruppen zu erfüllen werden oftmals konzentrierte Lösungen von Geruchsstoffen den Erzeugnissen beigemengt. Wenn das Eigenaroma nicht ausreicht, werden natürliche oder naturidentische Aromastoffe als Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Zum anderen lassen sich mit Aromen zahlreiche sehr ansprechende Geruchsqualitäten erzeugen, die in der Akzeptanz den natürlichen Geruchsstoffen nicht mehr nachstehen und sie vielfach übertreffen. Einige Geschmacksrichtungen sind mit Aromen aus chemischen Gründen nicht nachzubilden. So kann alkoholfreies Bier nicht so aromatisiert werden, dass es wie gewöhnliches Bier schmeckt, weil der Alkohol ein Geschmacksbestandteil von Bier ist.Aromen werden in mehrere Klassen unterteilt. In Deutschland gelten folgende Einteilungen: Natürliche Aromen, Naturidentische Aromen, Künstliche Aromen, Reaktionsaromen, Raucharomen.
Ascorbinsäure (Vitamin C)
Vitamin C ist das bekannteste unter den Vitaminen. Es ist in der Natur weit verbreitet, da viele pflanzliche Organismen Vitamin C selbst herstellen können. Der menschliche Körper ist hierzu allerdings nicht in der Lage. Daher müssen wir Vitamin C täglich mit der Nahrung aufnehmen. Vitamin C stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Es ist besonders für Knochen, Knorpel, Bindegewebe und Zähne wichtig. Als wasserlösliches Antioxidans kann es in den wässrigen Bereichen der Zellen mit aggressiven Substanzen reagieren und so zur Funktionsfähigkeit der Zellen beitragen.Ballaststoffe
Bestimmte pflanzliche Nahrungsbestandteile wie Zellulose, Hemizellulose, Lignin und Pektin, die vom Menschen nicht verdaut werden können. Früher hielt man Ballaststoffe – wie der Name bereits sagt - für unnötige Nahrungsbestandteile, also Ballast. Geblieben ist jedoch nur der Name. Ballaststoffe führen zu einer erhöhten Speichelsekretion, bewirken eine bessere Sättigung und regen die Darmtätigkeit an. Als natürliche Füllstoffe sind sie wichtig für unseren Darm und wirken vor allem der Verstopfung entgegen. Besonders reich an Ballaststoffen sind Kleie, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Gemüse und Obst.Body Mass Index (BMI)
Bewertungsmaßstab, der heute als Standard zur Beurteilung des Körpergewichtes gilt. Hiermit können Sie erkennen, ob Sie untergewichtig, normalgewichtig oder übergewichtig sind. Er errechnet sich nach der Formel:BMI = Körpergewicht in kg/(Körpergröße in m x Körpergröße in m)
Aus wissenschaftlicher Sicht ist ein BMI von 22-24 für Männer und ein BMI von 21-22 für Frauen anstrebenswert. Der BMI ist zur Beurteilung des Körpergewichts besser geeignet als die häufig verwendete Brock-Formel. Die Bedeutung der Werte können natürlich bei Sportlern und bestimmten Umständen abweichen.
unter 18,5: Sie sind untergewichtig - empfehlenswert ist eine Gewichtszunahme, die Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit steigert
18,5 - 24: Sie sind normalgewichtig
24 - 30: Sie sind übergewichtig
über 30: Sie sind übergewichtig - eine Gewichtsreduktion ist anzuraten, fragen Sie Ihren Arzt, wieviel Sie abnehmen müssen
Brennwert
Für den Organismus verfügbarer kalorischer Energiegehalt der Nährstoffe. Er beträgt für 1 g Eiweiß 4,1 kcal (17,2 kJ), für 1 g Kohlenhydrat 4,1 kcal (17,2 kJ) und für 1 g Fett 9,3 kcal (39 kJ).Broteinheiten (BE)
Sie ist die internationale Einheit zur Berechnung des KohlenhydratanteiIs der Nahrung für Diabetiker: 1 BE entspricht 12 g Kohlenhydrate.Energiebedarf
Energie (angegeben in Kalorien oder Joule), die benötigt wird um den Organismus mit Energie für alle Lebensvorgänge (Atmung, Herzschlag, Muskeltätigkeit etc.) zu versorgen. Der Energiebedarf wird in einen Grundbedarf (Grundumsatz) und Leistungsbedarf (Leistungsumsatz) aufgeteilt. Der Energiebedarf ist eine sehr persönliche Größe und hängt unter anderem von Alter, Größe, Geschlecht, Körpergewicht und körperlicher Aktivität in Beruf und Freizeit ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt Empfehlungen zur Höhe der Energiezufuhr. Wegen der sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen sind diese Zahlen aber nur als Orientierung zu verstehen. Ob die eigene Energieaufnahme dem Energiebedarf entspricht kann anhand des Körpergewichtes kontrolliert werden.Energiedichte
Energiegehalt (angegeben in Kalorien oder Joule) eines Lebensmittels in Bezug auf das Gewicht. Fettreiche Nahrungsmittel haben eine sehr hohe Energiedichte (z.B. Butter), wasserreiche dagegen eine geringe (z.B. Salat).Energiegehalt (Brennwert)
Energiemenge (angegeben in Kalorien oder Joule), die der Körper beim Abbau der Nahrung gewinnen kann und die zur Deckung des Energiebedarfs verwendet wird. Die verschiedenen Nährstoffe haben unterschiedliche Energiegehalte:Kohlenhydrate 4 kcal / g
Eiweiß 4 kcal / g
Fett 9 kcal / g
Auch Alkohol liefert beträchtliche Mengen an Energie- 7 kcal/g. Ist die Energieaufnahme mit der Nahrung höher als der Energieverbrauch, wird die überschüssige Energie in Form von Fett (Depotfett) gespeichert. Dies kann zu Übergewicht führen.
Essentiell (lebensnotwendig, unentbehlrich)
Essentielle Substanzen können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Essentielle Nahrungsbestandteile sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aber auch bestimmte Aminosäuren und Fettsäuren sind essentiell.Fette
Gehören zusammen mit den Kohlenhydraten und Proteinen (Eiweiße) zu den Hauptnährstoffen. Die Nahrungsfette bestehen aus Glycerin, das mit drei Fettsäuren verbunden ist. Die Eigenschaften der einzelnen Fette ergeben sich aus den unterschiedlichen Fettsäuren. Daneben enthalten manche Fette noch fettähnliche Begleitstoffe wie z. B. das Cholesterol. Fette sind der Hauptenergielieferant für den menschlichen Organismus (9,1 kcal/g), wichtiger Bestandteil der Zellmembranen und Träger fettlöslicher Vitamine. Sie können im Körper als Depotfett gespeichert und bei Energiebedarf (z.B. im Hungerzustand) wieder abgebaut werden. Infolge der langen Verweildauer im Magen hat Fett einen hohen Sättigungswert. Siehe auch: versteckte FetteFette sind aus Triglyceriden aufgebaut. Dies bedeutet, dass jeweils drei (Tri-) Fettsäuren an Glycerin (-glycerid) gebunden sind. Fette übernehmen lebenswichtige Funktionen in unserem Körper: Sie sind der Energielieferant schlechthin- Ein Gramm Fett liefert doppelt so viele Kalorien wie ein Gramm Eiweiß oder Kohlenhydrate. Sie sind Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Eine fettarme Ernährung liefert nur wenig fettlösliche Vitamine. Fette enthalten auch die essentiellen Fettsäuren. Diese kann der Körper nicht selbst herstellen. Neben diesen wichtigen Funktionen für den Körper sind Fette Träger der Geschmacks- und Aromastoffe und damit für den Wohlgeschmack diverser Lebensmittel mitverantwortlich. Daher ist z. B. ein Sahnejoghurt schmackhafter als ein Joghurt der Magerstufe und ein fettreduzierter Käse nicht so aromatisch wie ein Käse mit normalem Fettgehalt.
fettfreie Körpermasse (Lean Body Mass, LBM)
Medizinische Bezeichnung für das Köpergewicht nach Abzug des Körperfetts. Eine hohe fettfreie Körpermasse deutet auf einen besonders muskulösen Körper hin.Fettsäuren
Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Fette. Fettsäuren bilden zusammen mit dem Glycerin die Neutralfette. Es existieren eine ganze Reihe von Fettsäuren mit unterschiedlicher Struktur. Diese Unterschiede sind für die Eigenschaften eines Fettes (z. B. fest oder flüssig) verantwortlich. Die Fettsäuren können dennoch alle in drei Gruppen eingeteilt werden:- gesättigte Fettsäuren (vor allem in Butter, Kokosfett und Schmalz)
- einfach ungesättigte Fettsäuren (vor allem in Olivenöl und Rapsöl)
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Abk. MUF; vor allem in Sonnenblumenöl, Maisöl und Sojaöl).
künstliche Aromen
Bedeutet, dass das Aroma chemisch synthetisiert wurde, aber keinerlei Ähnlichkeit mit der chemischen Beschaffenheit des Aromas pflanzlichen oder tierischen Ursprungs hat. Viele dieser künstlichen Aromen können für verschiedene Geschmacksrichtungen eingesetzt werden. Der empfundene Geschmack hängt von der Aroma-Konzentration ab.natürliche Aromen
Bedeutet, dass das Aroma in der Natur vorkommt, also aus natürlichen Grundstoffen erzeugt wurde. Es kann aus Lebensmitteln oder biofermentativ z.B. mithilfe von Bakterien, Hefen oder Pilzen hergestellt und anschließend abgetrennt werden. Zur Isolierung werden Verfahren der modernen Lebensmitteltechnologie eingesetzt (Extraktion, Destillation, Pressen, enzymatische oder mikrobiologische Prozesse sowie anschließendes Trocknen, Rösten und Fermentieren). Natürliche Aromen müssen dementsprechend nicht aus dem bezeichneten Lebensmittel stammen. Über den Ursprung des Aromas geben lediglich Bezeichnungen Auskunft, in denen die Frucht oder Pflanze angegeben ist: Natürliches Orangenaroma wird wirklich aus Orangen(schalen) hergestellt und Natürliches Minzaroma ist aus Minze.naturidentische Aromen
Bedeutet, dass Substanzen, die als Aromastoffe zugegeben wurden, mit den im Naturprodukt vorkommenden Substanzen chemisch identisch sind. So können als naturidentisches Erdbeeraroma 15 Substanzen zugegeben werden, da sie auch in Erdbeeren vorkommen. In Erdbeeren gibt es mehrere hundert verschiedene Substanzen, die in ihrer Gesamtheit das natürliche Erdbeeraroma ausmachen. Der künstlich erzeugte "Naturidentische Aromastoff" braucht so nicht dem natürlichen Eigenaroma zu entsprechen, weist jedoch chemische Übereinstimmung bei mindestens einer Komponente auf.Raucharomen
Raucharomen als Zubereitungen aus Rauch, der bei den herkömmlichen Verfahren zum Räuchern von Lebensmitteln verwendet wird.Den Aromen dürfen auch Trägerstoffe, Lösungsmittel, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel beigemischt werden. Als Aroma gekennzeichnete Zusatzstoffe können natürliche, naturidentische oder künstliche Aromen sein.




